Häufig gestellte Fragen über Headshots und Porträts

Warum ist ein Bild so wichtig?

Jeder hat etwas, das ihn von allen anderen unterscheidet.

Ein Bild ist notwendig, um wiedererkannt zu werden, im Gedächtnis zu bleiben und ein Thema mit Deiner Ausstrahlung zu belegen. Es hat einen hohen Wiedererkennungswert, weshalb es sich auszahlt, auf allen Plattformen dieselbe Aufnahme zu verwenden. Da unsere Zeit immer schnelllebiger wird, hilft Dir Dein Bild so, Dich fest im Gedächtnis anderer Menschen zu verankern.

Menschen sind unfassbar gut darin, Mimik zu interpretieren. Es dauert nur 100 Millisekunden bis wir unbewusst aus dem Gesicht eines anderen Menschen auf dessen Charakter, Kompetenz und Absichten schlussfolgern. Ein ganzes Areal im Gehirn ist nur dafür zuständig. So verfestigt sich bei uns der erste Eindruck – egal, wie zutreffend der am Ende ist.

Was auf manche beängstigend wirkt, stellt natürlich auch eine Chance dar: Mit einem perfekt inszenierten Porträt oder Headshot können Sie den Eindruck erzeugen, der Ihnen wichtig ist – Jobinterview genauso wie im Vorfeld eines Kongresses

Warum wird der Kopf bei einem Headshot oben abgeschnitten?

Die Antwort basiert auf einer Gestaltungsregel, die einige Harhunderte alt ist.

Nach dieser Regel haben schon die alten Meister wie Da Vinci oder Michelangelo ihre Gemälde angefertigt. Sie sagt, dass die Dinge in einem Bild, die auf den sogenannten Drittellinien oder den Schnittpunkten dieser Linien liegen, als besonders wichtig wahrgenommen werden.

Egal, welches Format Sie also wählen – unterteilen Sie das Bild (gedanklich) horizontal mit zwei Linien in drei gleich große Bereiche. Besonders wichtig bei einem Headshot sind zum Einen die Augen. Sie vermitteln Selbstbewusstsein, Stärke, Kompetenz. Und der Mund: Er vermittelt die Offenheit und Zugänglichkeit einer Person. Idealerweise liegen Augen und/oder Mund genau auf einer dieser Drittellinien. Das hat aber meist zur Folge, dass der Kopf angeschnitten werden muss.

Warum ist ist ein Headshot besser als ein normales Porträt

Weil Headshots keinen Kontext abbilden, eignen sich derartige Porträts für zahlreiche Anwendungen.

Headshots sind ideal für ein gutes Personal-Branding. Sie taugen als Profilbilder auf sozialen Netzwerken genauso wie auf Dating-Plattformen, für eine Bewerbung oder auf der eigenen Website in der Rubrik „Über mich“. Also immer dann, wenn fremde Menschen entscheiden wollen oder müssen, ob sie mit Ihnen etwas zu tun haben wollen und ob es sich lohnt Sie persönlich kennenzulernen. Immer da, wo Sie beim wichtigen ersten Eindruck punkten wollen, ist der Headshot die perfekte Wahl.

Im Gegensatz dazu erzählen Porträts in der Regel eine Geschichte. Ein Uhrmacher mit einer Uhr, ein Musiker mit seinem Instrument oder ein Schuhmacher mit seinem Werkzeug. Oder wie es bei den Business-Porträts beliebt ist, deutet eine verschwommene Bürokulisse im Hintergrund den beruflichen Status an.

Auch wenn für ein Porträt das gleiche Licht und Equipment verwendet wird wie für einen Headshot, so liegt der Fokus beim Headshot ganz wo anders. Bei einem Headshot ist das Subjekt, dessen Ausdruck und wie seine Persönlichkeit beim Bildbetrachter ankommt, im Fokus.

Das hat zur Folge, dass ein sehr guter Headshot wesentlich schwieriger umzusetzen ist, wie ein Fotoporträt. Beim Headshot gibt es keinen schönen Hintergrund oder tolle Deko Objekte, welche das Bild schöner machen. Es gibt lediglich einen simplen Hintergrund und das Gesicht der Person. Auch hat die Person keine Gegenstände in den Händen, welche ihn davon ablenken, dass er fotografiert wird. Es gibt nur Sie!

Was ist wenn ich nicht fotogen bin

BEI EINEM HEADSHOT GEHT ES NICHT UM GUTES AUSSEHEN

Nicht wenige Menschen machen ungerne Fotos von sich. Sie finden sich entweder hässlich oder meinen, sie seien nicht „fotogen“ genug. Ein Trugschluss – erst recht im Zusammenhang mit Headhots. Die lassen sich nicht nur von besonders attraktiven Menschen anfertigen. Denn hier steht die Persönlichkeit im Vordergrund. Und da jeder Mensch eine einzigartige, spannende Persönlichkeit hat, lässt sich von (fast) jedem Menschen ein solch „echtes“ Bild anfertigen. Oft mit dem Resultat, dass sich die meisten Menschen auf Headshots „gut getroffen“ fühlen.

Der Weg dorthin dauert allerdings. So ein Headshot-Shooting kann schon mal zwei oder drei Stunden dauern. Die Aufgabe des Headshotfotografen ist dann, nicht nur die Schokoladenseite der Person zu finden, sondern eben auch ein emphatisches Gespür dafür zu entwickeln, wer da so vor ihm und der Kamera steht.

Warum ist ein Headshot für ein Bewerbungsfoto oder Profilbild ideal

Viele Menschen mögen keine Fotos von sich. Warum ist das so?

Für viele Menschen ist der Gang zum Fotografen eigentlich ein unliebsames Ereignis. Das liegt mitunter daran, dass viele Passbilder und auch Bewerbungsbilder innerhalb weniger Minuten vom Fotografen erstellt werden, ohne wirklich auf den Menschen vor der Kamera einzugehen.  Gute Fotos brauchen Zeit und Anleitung. Wer es nur schnell und billig haben will – der bekommt eben auch nur das, wofür er bezahlt. Billig und lieblos. Und ist unzufrieden. Leider meist nicht mit dem Fotografen, sondern mit sich selbst. „Ich sehe auf allen Fotos unmöglich aus.“ – Stop. Gedankenfehler. Jeder sieht aus, wie er ist. Doppelkinn bleibt Doppelkinn, Falte ist Falte, wer schielt, schielt und die Nasenform kann eben nur ein Chirurg korrigieren aber nicht der Fotograf. Aber – der Fotograf kann mit Licht und geschicktes Posen vieles kaschieren. Es geht dabei nicht, ein bestimmtes Schönheitsideal zu erreichen. Es geht um einen echten Menschen. Und das geht. Wer von sich begeistert ist, wird das ausstrahlen, und das wird mit einem Headshot eingefangen.

Was bedeutet ROI

Return on Impression

Die Investition in einen professionellen Headshot zahlt sich dabei meines Erachtens aus. In der Wirtschaftswelt spricht man von ROI – Return in Investment. Ich bevorzuge hier den Terminus Return on
Impression.
Mit einem erstklassigen Headshot sticht man aus der Masse hervor und hebt seine digitale Identität auf einen neuen Level. Höchstwahrscheinlich wird niemand die Stelle nur aufgrund eines tollen Fotos erhalten, aber wenn die Mitbewerber gleich gut qualifiziert sind, das Foto jedoch sympathischer und professioneller rüberkommt, kann dies schon ein Entscheidungskriterium sein. Mein Tipp: Möchtest Du wissen, wie Dein aktuelles  Profilfoto auf andere wirkt? Auf photofeeler.com kannst Du Dein Foto beurteilen lassen.

 

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