Vorbereitung
auf Deine
Headshot-Session

Bei den nachstehenden Tipps handel es sich um Empfehlungen. Je mehr Du davon umsetzen kannst, umso besser.

Allgemeines

Ein Grundgedanke zu Beginn: Es geht um Dein Gesicht. Für alles andere gilt: Weniger ist mehr. Natürlich. Dezent. Klar. Sauber, Schlicht. Nichts soll ablenken – damit das Gesicht wirken kann.

Headshots haben den Fokus am Gesicht und hier spiegelt sich nicht nur Dein Leben sondern oft auch der Vortag wieder. Sorge dafür, dass Du in den Tagen zuvor genug Schlaf bekommst und trinke möglichst viel Flüssigkeit. Beides hilft dem Körper insgesamt sich wohlzufühlen und der Haut im Besonderen frisch und gut auszusehen.

Apropos Haut: Blitzlicht und durch die Sonne gerötete Haut mögen einander nicht besonders. Achte darauf, dass das letzte Sonnenbad zumindest 24 Stunden her ist und sich die Haut davon erholen kann.

Vermeide wenn möglich vor dem Shooting-Termin auch  übermäßigen Stress. Glaube mir, man merkt jede Anspannung in Deinem Gesicht. Komme relaxt und gut gelaunt!

Kleidung

Je nachdem wofür Du die Headshots verwenden möchtest, solltest Du dein Outfit wählen.

Für den privaten Bereich wie Facebook und Co kann es durchaus ein lässiges Outfit sein. Für Businesszwecke z.B. für LinkedIn, Xing, das Bewerbungsfoto oder die Unternehmenswebseite sollte eine entsprechende Kleidung gewählt werden.

Es gilt auch heute noch „Kleider machen Leute“ und die Kleidung hat einen großen Einfluss auf den Eindruck den Du beim Betrachter hinterläßt.
Nachdem bei Headshots der Körper nur oberhalb der Gürtellinie, oder genauer: von der Brust aufwärts, zu sehen ist, sind nur Oberteile von Bedeutung. Es kann natürlich auch das eine oder andere Kleid dabei sein. Es ist aber völlig egal, ob Du Rock oder Hose trägst. Wichtigstes Merkmals dabei: bequem soll es sein.

Bringe mehrere Kleidungsstücke mit, die Du magst und in denen Du Dich wohlfühlst. Sie sollten Dir auch noch passen. Je größer die Auswahl umso besser. Welche Teile wir dann verwenden, entscheiden wir gemeinsam im Studio.

Du kannst auch frech sein und einfach mal neue Kleidung ausprobieren. Die Etiketten dran lassen und den Kassenbon aufbewahren und dann nach dem Shooting entscheiden, ob das Stück im Kleiderschrank landet oder doch zurückgegeben wird. Sofern das Geschäft so einen Umtausch erlaubt.

Denke auch an Kleidung, die nicht an die Jahreszeit erinnert. Im Sommer darf ein Pulli dabei sein und im Winter auch ein T-Shirt oder Top. Du willst das Bild doch das ganze Jahr nutzen und nicht im Sommer in Winterkleidung zu sehen sein.

Empfehlenswert sind zumindest 5 verschiedene Oberteile in verschiedenen Farben und Farbtönen. Jedenfalls ohne auffälliger Musterung (Stichwort Hawaii). Du weisst am Besten, was Dir steht.

Achte bitte auf die Halsausschnitte, nicht jeder ist für einen Headshot geeignet.

Kragenformen Headshot Kleidung Frau

Schmuck

Schals oder ähnliche Accessoires haben bei einem Headshots nichts verloren.

Alles, was vom Gesicht ablenkt, soll vermieden werden. Dazu zählen z.B. Halsketten, Amulette, große Ohrringe etc. Kleine Ohrstecker sind immer ok. Wenn Piercings ein Teil Deiner Persönlichkeit sind, Deine Entscheidung.

Make-Up

Bei Headshots handelt es sich um Fotos, die Dich so natürlich wie möglich zeigen sollen.

Headshots sind Porträts mit der Intention, Dich so natürlich wie möglich zu zeigen. Das bedeutet nicht unbedingt „ungeschminkt“. Die Fotos sind aber auch keine Beautyshots, es gibt einige Abstufungen dazwischen.

Grundsätzlich gilt zu beachten, dass der Sensor einer Kamera die Farben etwas anders „sieht“ als unsere Augen das tun. Daher gilt generell, weniger ist mehr – zumindest am Anfang. Falls überhaupt Makeup, dann sollte es natürlich und eher subtil wirken. Aktuell wird das als „Nude-Look“ bezeichnet. Make-Up das man nicht sieht. „Nachschminken“ kann man bei Bedarf immer noch, der umgekehrte Weg ist mühsamer.

Bei meinen Headshot-Sessions hast Du die Wahl. Variante 1: Du kommst bereits mit dem fertigen Make-Up, das Du für das Shooting haben willst, ins Studio.

Die Variante 1a wäre dann noch die Möglichkeit, den Make-Up Service in einem der MAC Stores in Anspruch zu nehmen. Je nach Verfügbarkeit der Artists ist das an jedem Standort möglich. Der zum Studio nächstgelegene Store befindet sich im Donauzentrum in einer Douglas-Filiale. Termine sollten da aber rechtzeitig vereinbart werden, damit das Timing dann stimmt.

Variante 2: wenn Du einmal professionell geschminkt werden willst und auch gleich die neuesten Trends samt Tipps und Tricks aus erster Hand von einem Make-Up Artist (MUA) erfahren willst, buchen wir einen MUA für Dich. Du wirst dann unmittelbar vor dem Shooting professionell gestylt. Für Make-Up sind dann zumindest 30 Minuten zusätzlich einzuplanen, soll die Frisur auch noch einen letzten Schliff bekommen, dann ist mit einer Stunde mehr an Zeit zu rechnen.

Wenn Du aber Profi genug bist und so wie die meisten das Make-Up selbst übernimmst, ist das natürlich vollkommen in Ordnung. Trotzdem ein paar Tipps: Nimm dann  Mascara und Eyeliner mit. Eine nicht fettende Feuchtigkeitscreme hilft der Haut, mehr zu „strahlen“.

Lippenstift in „Signalfarbe“ ist nicht immer geeignet, dezente „Nude“ Töne können durchaus Lippen auch betonen und lenken nicht ab. Nimm jedenfalls auch ein neutrales Lippgloss mit, das verleiht den Lippen einen matten Schimmer. Oder einfach einen Pflegestift bei trockenen Lippen.Je nachdem wofür Du die Headshots verwenden möchtest, solltest Du dein Outfit wählen.

Das gilt für Buben wie für Mädchen:
Hautunreinheiten müssen nicht abgedeckt werden. Solche Dinge entfernt der Retoucher im Nachgang. Das gilt generell für „Makel“ in Deinem Gesicht, die in den nächsten Tagen ohnedies wieder von alleine verschwinden würden. Solltest Du Dich aber wohler fühlen, kannst Du die Problemstellen punktuell abdecken. Auf keinen Fall die Poren flächig mit Puder oder Cremes „zuschmieren“.

Wenn Du leicht fettige Haut hast, stehen entsprechende Hilfsmittel im Studio parat, um die glänzenden Hautpartien matter zu machen.

Mädchen sollten jedenfalls die Verwendung von Produkten mit „Glow-Effekt“ vermeiden. Die Glitteranteile in dem Zeug reflektieren das Licht zu sehr und das sieht auf dem Foto dann merkwürdig aus.

Brillen

Trägst Du eine Brille oder möchtest Du eine Brille mit am Bild haben, dann nimm diese doch mit.

Du bist Brillenträger? dann hast Du vermutlich mehrere Fassungen zur Verfügung. Noch besser. Brillen sind heute ein modisches Accessoire. Getönte bis dunkle Sonnenbrillen sind es zwar auch, verdecken aber die Augen und das brauchen wir bei Headshots gar nicht. Die Augen sind Botschafter Deiner Persönlichkeit ersten Grades.

Haare und Styling

Haare und Frisur sind sehr individuell, daher solltest Du schon fertig "frisiert" kommen

Komm am Besten fertig frisiert ins Studio, wie an einem „Good Hair Day“. Oder einfach so, wonach Dir an dem Tag ist.

Hast Du lange Haare, lasse sie am besten erst einmal offenen um Knickstellen zu vermeiden. Nimm bitte entsprechende Accessoires wie Haargummis, Spangen, Klipse etc. mit, damit wir auch eine hochgesteckte Frisur oder einen Pferdeschwanz machen können.

Frisch gewaschene Haare machen einen gepflegten Eindruck. Du kennst Deine Haare am Besten. Laden sie sich leicht statisch auf, solltest Du ein Haaröl oder ein anderes geeignetes Pflegeprodukt mitnehmen, damit wir die fliegenden Strähnen leichter in den Griff bekommen.

Abschließend noch ein paar Worte zu den Augenbrauen. Diese verändern den Typ ebenso stark wie eine Brille.  Die natürlich gewachsene Form muss zwar nicht zwangsläufig die beste Lösung sein, aber oft wird hier selbst von creativen Make-Up Artisten über das Ziel hinaus geschossen. Versuche hier, so weit wie für Dich möglich, DU selbst zu sein.

Schuhe

Bist Du es gewohnt "High Heels" zu tragen? Wenn JA dann nimm welche mit.

Das Studio ist zwar „Barfuß-Zone“ aber Du bekommst auch so bequeme „Besucher-Dinger“ zum reinschlüpfen, wenn Du magst.

Warum ich das frage hat seinen Grund. Wir machen zwar nur Porträts, aber ein Porträt ist oft nur dann wirklich „stimmig“, wenn der gesamte Körper dieselbe Stimmung hat. In hochkackigen Schuhen stehst Du einfach besser da, die Haltung ist aufrechter. Vor allem wenn Du das Tragen solcher Schuhe gewohnt bist.

So, das war’s soweit!

Nein, etwas Wichtiges habe ich doch fast vergessen, nochmals zu wiederholen: Bring doch auch noch gute Laune mit!

Ich freue mich jedenfalls auf das Shooting mit Dir. Bis dann!

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