4 Tipps für bessere Porträts

4 Tipps für bessere Porträts

Warum sehen Menschen auf Porträts oft so leer, geistig abwesend oder unnatürlich aus?

Viele Menschen versuchen viel zu oft zu posieren und verlieren dadurch die Fähigkeit, vor der Kamera natürlich zu wirken. Selbst professionelle Models oder Medienexperten wissen zu selten, wie man natürlich wirken kann. Dem kann man entgegenwirken.

Meine Aufgabe als Headshot Fotograf ist es, Menschen dabei zu helfen, sich ungezwungen vor einer Kamera zu verhalten und nahbar und selbstbewusst zu wirken. So strahlst Du etwas aus, das beim Betrachter einen positiven Eindruck hinterlässt.

Wie Du es schaffst Deine Persönlichkeit zum Ausdruck zu bringen, dass sie schmeichelhaft auf den Betrachter wirkt, zeigen meine Top-Tipps für bessere Porträts:

1. BRINGE DAS GESICHT IN RICHTUNG KAMERA

Viele Menschen stellen sich kerzengerade vor die Kamera, weil ihnen einmal gesagt wurde, dass die physiologisch optimale Grundposition im Stehen sich dadurch auszeichnet, dass die Wirbelsäule aufrecht in ihrer natürlichen Doppel-S-Schwingung gehalten wird. Das ist für längeres Stehen gesund, hat aber leider zur Folge, dass ein Doppelkinn sichtbar wird oder vielleicht eine markannte Kinnpartie verschwindet. Das mögen die wenigsten.

Das kann ganz einfach behoben werden indem Du das Gesicht in Richtung Kamera bringst und Dich leicht nach vor lehnst. Von der Seite mag das unmöglich aussehen, am Bild erscheint es jedoch viel natürlicher und zeigt Dich wesentlich vorteilhafter, als es sich anfühlt.

2. NUTZE DIE TRICKS DER STARS

Es hört sich zunächst komisch an, aber Menschen sehen deutlich besser aus, wenn sie ihre Augen leicht zusammenkneifen. Weit geöffnete Augen können vieles kommunizieren, was in einem Porträt vielleicht nicht gewünscht ist: Angst, Überraschung oder Entsetzen. Das Zusammenkneifen das hier gewünscht ist, ist nicht jenes das entsteht, wenn Du beim Augenarzt eine viel zu kleine Zeile bei dem Sehtest lesen möchtest.

Peter Hurley, Headshot- und Porträtfotograf in New York hat hier ein Kunstwort kreiert, für das er weltweit bekannt wurde: „SQUINCH“. Beim squinchen wird vereinfacht ausgedrückt, das Unterlid des Auges etwas angehoben. Diese subtile Veränderung in der Mimik bewirkt positives in Deiner Ausstrahlung und Wirkung auf andere.

Beobachte einmal aufmerksam, welchen Gesichtsausdruck Celebrities heute auf Fotos zeigen. Wir von der Headshot Crew sind darauf trainiert, Dir während des Fotoshootings dabei zu helfen, unmöglich Erscheinendes möglich zu machen.

3. LACHE MIT DEN AUGEN

Wir Menschen sind in der Lage, ein „ehrliches“ Lächeln sehr schnell von einem „künstlichen“ Lächeln zu unterscheiden. Das passiert in Sekundenbruchteilen und meist unbewusst. Bei einem aufgesetzten, unehrlichen Lächeln ist die Mund- und Augenpartie nicht stimmig zueinander. Wenn du lächelst, ich meine wirklich lächeln, gibt es eine Menge guter Dinge, die in deinem Gehirn passieren, und in den Gehirnen anderer, die dich lächeln sehen. Dieses „ehrliche“ Lächeln hat einen Namen – das Duchenne-Lächeln, benannt nach dem französischen Neurologen Duchenne de Boulogne

Seiner Forschung verdanken wir es, dass wir heute ein Merkmal kennen, das Menschen mit einem ehrlichen Lächeln haben und viele Frauen hassen : Krähenfüße bei den Augen. Wer mit Botox dagegen ankämpft wird nie wieder zu einem  ehrlichen Lächeln in der Lage sein.

Der Trick für ein echtes, natürliches Lächeln ist simpel. Bring ein Lächeln in den Kopf, anstatt nur auf das Gesicht.

Mit anderen Worten, Du musst die richtige Einstellung haben und in der richtigen Stimmung sein. Mit der Anweisung „Say Cheese!“ oder „Bitte Lächeln!“ wird das nicht gelingen. Gute Fotografen werden versuchen, dich zum Lachen zu bringen, denn deine authentische Freude wird sich auf dein Gesicht projizieren, wenn du lächelst und die Menschen werden es spüren!

4. DER RICHTIGE ZUSCHNITT

Ein sehr wichtiges Detail für ein gelungenes Porträt ist der Zuschnitt des Bildes. Es gibt ein paar Grundregeln, vieles ist aber auch Geschmacksache.

Ich halte mich bei meinen Headshots strikt an die Drittelregel. Diese Regel ist an Anlehnung an den Goldenen Schnitt entstanden. Das Bild wird in neun gleich große Teile mit vier Linien unterteilt. Zwei Linien verlaufen hierbei horizontal und zwar jeweils ein Drittel der Bildhöhe vom oberen und von unteren Bildrand entfernt. Zwei Linien verlaufen vertikal – jeweils ein Drittel vom linken und vom rechten Bildrand entfernt. Die Regel, die schon die großen Meister der Malerei seit Jahrhunderten befolgt haben, besagt, dass Bilder meist interessanter und harmonischer wirken, wenn markante Objekte auf den senkrechten Linien platziert werden. Besondere Aufmerksamkeit bekommen dann Objekte, die sich an den Schnittpunkten der waagrechten und senkrechten Linien befinden.

Headshots Vienna – Udo Schlögl

Das Gesicht eines Menschen ist ein Bilderbuch mit tausend Seiten. Das Wesentliche sichtbar zu machen, ist die wahre Kunst beim Porträt und beim Headshot ganz besonders. Die reale Persönlichkeit zu zeichnen, setzt im Zeitalter der virtuellen Bilder hochrelevante Akzente.
Nahbarkeit gepaart mit einem gesunden Selbstbewusstsein macht attraktiv und einzigartig. Meine Headshots sind authentisch, ästhetisch und attraktiv. Damit wirst Du garantiert einen positiven Eindruck hinterlassen.

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